Museen und Höhlen

Nachfolgend finden Sie eine Übersicht der vom Lichtensteingau mitbetreuten Museen und Höhlen.

 

PFULLINGER MUSEEN Drei Museen an der Echaz

Württembergische Trachten – Stadtgeschichte – Mühlen
Josefstraße 5/2 und Griesstraße 24/1
72793 Pfullingen

Öffnungszeiten: Mai – Oktober
sonntags: 14.00 – 17.00 Uhr

Gruppenführungen nach Vereinbarung: Telefon 0 71 21 / 70 30 41 01

Zu seinem 100jährigen Jubiläum im Jahre 1988 eröffnete der Schwäbische Albverein ein Museum für Trachten aus dem alten Königreich Württemberg und angrenzender Gebiete im Wohnteil der Baumann’schen Mühle. Diese einzigartige Sammlung bäuerlicher Kleidung wird durch zahlreiches Zubehör wie Bänder, Hauben und Tücher ergänzt.

Schwerpunkt der Sammlung „Stadtgeschichte“ (im „Schlössle“ und der zugehörigen Scheuer), die mit vor- und frühgeschichtlichen Grabungsfunden beginnt, ist das Thema Leben und Arbeit in der zweiten Hälfte des 19. Jh. (Geräte aus Landwirtschaft, Obstbau und Handwerk, sowie Zeugnisse vom Beginn des Maschinen- und Industriezeitalters).

Einblicke in die Mühlentechnik vermittelt eine funktionstüchtige Getreide-mühle in der ehemaligen Baumannschen Mühle. Hier wird auch die Geschichte der Wasserkraftnutzung und der Kornmüllerei dargestellt.

Das Trachtenmuseum wird betreut vom
Schwäbischen Albverein Ortsgruppe Pfullingen

 

BETZINGER MUSEUM Dorf- und Heimatmuseum

Museum >>Im Dorf<<
Im Dorf 16
72770 Reutlingen-Betzingen

Öffnungszeiten: April – Oktober
sonntags: 11.00 – 18.00 Uhr

Gruppenführungen außerhalb dieser Zeiten nach Vereinbarung.
Telefon: 0 71 21 / 57 93 90

Betzingen gehörte mit seiner auffallenden Tracht, den Trippelhäusern und den ausgeprägten bäuerlichen Lebensformen, aber auch durch seine frühe industrielle -Erschließung zu den bemerkenswertesten Dörfern Schwabens. Im Museum „Im Dorf“ wird die ländliche Dorfkultur im 19. Jahrhundert und deren Wandel durch die Industrialisierung deutlich. Das Gebäude, eines der stattlichsten Betzinger Bauernhäuser, ist selbst einzigartiges und größtes Exponat des Museums. Die Räume sind entsprechend ihrer früheren Nutzung eingerichtet und bestimmen dadurch die inhaltliche Gliederung des Hauses. Darüber hinaus werden mit modernen Präsentationsformen einzelne Themen hervorgehoben.

Das Museumsgebäude „Im Dorf 16“, ein sogenanntes Trippelhaus, wurde 1745 von einem vermögenden Schultheißen erbaut. Das Anwesen gehörte zu den Lehenshöfen der Reutlinger Pfründenpflege, die auch die Abgaben erhielt. Über viele Generationen hinweg wurde hier Landwirtschaft betrieben. Noch zu Beginn des 20. Jahrhunderts war der Hof im Besitz eines der letzten Haupterwerbsbauern. Der Trippel, die steile Freitreppe, ist typisch für die Betzinger Bauernhäuser. Der Aufgang zur Wohnung wurde vermutlich um Raum zu sparen im ersten Obergeschoß ins Freie verlegt.

Weitere Informationen finden Sie > hier

Das Museum wird betreut vom
Schwäbischen Albverein Ortsgruppe Betzingen

 

OLGAHÖHLE Tuffsteinhöhle im Echaztal

Olgastraße 31
72805 Lichtenstein-Honau

Öffnungszeiten: April – Oktober
jeden 1. Sonntag im Monat: 10.00 – 17.00 Uhr

Gruppenführungen außerhalb dieser Zeiten nach Vereinbarung.
Telefon: 0 71 29 / 6 01 60

Die Olgahöhle zählt vielleicht nicht zu den bekanntesten Höhlen der Schwäbischen Alb, doch ist sie einzigartig unter den Schauhöhlen Deutschlands. Bizarre Gesteinsformen, mächtige Moostuffklotze und Kalktuffkalotten überziehen im Innern der Höhle die Wände.

Weitere Informationen finden Sie > hier

Die Höhle wird betreut vom
Schwäbischen Albverein Ortsgruppe Honau